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Demokratie braucht Meinungsvielfalt – Meinungsvielfalt braucht Medienvielfalt und vor allem unabhängige Verlegervielfalt! Seit geraumer Zeit macht sich in der Printmedienlandschaft das Bedürfnis breit, auf die stetig zunehmende Medienkonzentration hinzuweisen. Die in Österreich veröffentlichte Meinung stammt aus immer weniger Händen – immer größer werdende wirtschaftliche Einheiten reduzieren die Vielfalt, was in weiterer Folge den wesentlichen Eckpfeiler der Demokratie gefährdet.

Durch diese Konzentration vieler Medien auf einige wenige große Verlagshäuser wird es auch für Politik und Entscheidungsträger immer schwieriger, gegen diese zunehmende Marktbeherrschung einzuschreiten. Das macht es zur absoluten Notwendigkeit, eine breite Diskussion über diese demokratiepolitisch überaus bedenkliche Situation zu führen. Eine solche fortschreitende Entwicklung hat nämlich Auswirkungen auf unser gesamtes gesellschaftliches Zusammenleben und geht weit über die wirtschaftlichen Interessen hinaus, betrifft sie doch sämtliche Gesellschaftsbereiche im Land.


Aus diesem Grund hat sich die Initiative zur Erhaltung der Medien- und Verlegervielfalt folgende Ziele gesetzt:

• die Öffentlichkeit über das Ausmaß der Medienkonzentration zu informieren;
• mit Studien die Marktsituation im Pressebereich zu analysieren, die Marktmacht verschiedener Großverlage aufzuzeigen und der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen;
• in Enqueten Maßnahmen zur Demokratisierung und Förderung eines vielfältigen Medien- und Verlegerangebotes einzufordern.


Allerdings sieht es die Initiative NICHT als ihre Aufgabe, eine direkte Bewertung bzw. Beurteilung von Marktteilnehmern vorzunehmen, sehr wohl wird man jedoch mittels Studien und Diskussionsforen sowie mittels Medienveranstaltungen in Österreich über Status quo, Entwicklung und notwendige Maßnahmen informieren, um mittel- und langfristig wieder eine breite und durch viele unabhängige Medieneigentümer gekennzeichnete Verlagsbranche vorzufinden.

Wir treten nicht direkt GEGEN große und marktbeherrschende Verlagshäuser auf, sondern FÜR eine facettenreiche und bunte Vielfalt von unternehmergesteuerten Verlagen ein. Denn nur durch ständigen Wettbewerb unter den Mitstreitern wird der notwendige Qualitätsschub erst möglich – Unterdrückung von Wettbewerb ist eine der Ursachen für geistige Monokultur und führt damit zur Auslaugung des demokratiepolitischen Nährbodens. Daher Vielfalt statt Einfalt!




© 2012-2013 Initiative zur Erhaltung der Medien- und Verlegervielfalt in Österreich. |